Die Welt steht Kopf – FlashForward
Montag, 20 Uhr 15. Während in ORF 2 Schmähtantler Armin Assinger mit der altbewährten Millionenshow durchstartet, bietet der Serienabend in ORF 1 Neues (Pro 7 ist mit von der Partie). Mit der Pilotfolge von FlashForward startet eine vielversprechende Mischung aus Science-Fiction, Drama und Thriller – ganz im Stile von Lost.
Die gesamte Weltbevölkerung ist für genau zwei Minuten und 17 Sekunden bewusstlos. Weltweit sterben millionen Menschen bei Autounfällen, Flugzeugabstürzen oder bei alltäglichen Freizeitaktivitäten. Sobald sie ihr Bewusstsein wiedererlangen, finden sie sich in apokalyptischen Zuständen wieder. Es herrscht Chaos und Verwirrtheit.
Mittelpunkt der Story ist der FBI-Agent Mark Benford, verkörpert von Joseph Fiennes (unter anderem stellte er in Luther Martin Luther dar). So wie alle anderen Menschen hat auch er während seines Blackouts eine Zukunftsvision, in der er sich in einer brandheißen Situation einer Ermittlung wiederfindet. Und zwar in der Ermittlung betreffend den kollektiven Verlust des Bewusstseins der Weltbevölkerung.
Die Story klingt vielsprechend und wurde von vielen Zusehern mit Spannung erwartet. Spannung wurde auf jeden Fall auch geboten, das Konzept ist ähnlich dem von Lost & Co. . Ständig werden neue Fragen aufgeworfen und das Netz wird weitergesponnen. Der altbewährte Bann der Neugierde auf Fortsetzung wird geschickt aufrechterhalten. Die Verschmelzung von Action, Thrill, Emotion und einer Note trockenem Humor deckt einen breiten Geschmack ab.
Auch wenn die Serie gut gemacht ist (Oder um es besser auszudrücken, gut für dieses Genre), bleibt die Frage offen ob sie sich auch längerfristig durchsetzen wird. Die Pilotfolge mag durchaus gelungen sein, der Schluss gab einen schönen Anreiz beim nächsten mal wieder einzuschalten, nur wie lange es gelingt die Story spannend zu halten, ist die andere Frage.